Rettich das ganze Jahr über genießen
News vom 18. Februar 2009
Rettich ist längst nicht mehr nur in Bayern sehr beliebt. Auch nördlich der weiß-blauen Grenze hat das Gemüse mittlerweile viele Liebhaber gefunden. Unterschieden wird zwischen den größeren Stückrettichen, den kleineren Bündelrettichen sowie den Lagerrettichen.
Die Aussaat des zarten Treibrettichs beginnt im Kleingewächshaus und im Frühbeet schon Anfang oder Mitte März: Im Abstand von 20 mal 20 Zentimetern je Saatstelle werden zwei bis drei Korn gut zwei Zentimeter tief gesät und nach Aufgang vereinzelt. Die Ernte erfolgt etwa Ende Mai oder Anfang Juni. Der nächste Satz folgt im Freiland unter Folientunnel oder Flachfolie in gleicher Art, je nach Witterung und Klima etwa im April. Danach werden Folgesätze im Abstand von 14 Tagen ins Freie gesät.
Während der Stückrettich eine Standweite von 20 mal 20 Zentimetern benötigt, kommen kleinere Bündelrettiche mit 12 mal 15 Zentimetern aus. Sie werden in der Regel als spätere Folgesätze gesät. Zwischen den Reihen ist ein guter Platz für Radieschen: Wenn die Rettiche den vollen Platz brauchen, sind sie aufgrund ihrer kürzeren Kulturzeit bereits geerntet. Als Lagerrettiche kann man die robusten alten Sorten wie “Runder Schwarzer Winter” und “Münchner Bier” von Juli bis August säen: Im Oktober geerntet, halten sie in einem kühlen Keller bis ins Frühjahr hinein.
Probleme bereiten vielen Gartenbesitzern die von den Maden der kleinen Kohlfliege verursachten Fraßgänge im und am Rettich. Als wirksame Maßnahme empfehlen die Experten der Bayerischen Gartenakademie das Abdecken der Kulturen mit speziellen Kulturschutznetzen. Im Frühjahr ist auch das von der Ernteverfrühung bekannte Vlies geeignet. Wegen der geringeren Durchlüftung dürfen Vliese aber nicht im Sommer verwendet werden. Beide Materialien verhindern die Eiablage der Kohlfliege in den Beeten und sind einer chemischen Bekämpfung überlegen.
Das Netz oder das Vlies wird sofort nach der Aussaat aufgelegt und bleibt bis zum Ende der Kultur. Nur für Arbeiten wie zum Beispiel das Hacken darf kurz abgedeckt werden. Günstig dazu sind die Morgenstunden. Außerdem muss das Abdeckmaterial an allen Seiten gut befestigt werden, damit die Schädlinge nicht durch Lücken oder Löcher an den Seiten trotzdem ihre Eier ablegen können. Die Abdeckung bleibt bis Erntebeginn auf der Kultur und darf deshalb nicht zu dicht aufgelegt werden, damit sich das Rettichlaub entwickeln kann.
Tags:Gemüse, Bündelrettich, Allgemein, Lagerrettich, Rettich
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Beim Pfannkuchenteig Milch und Mehl zuerst verrühren
News vom 18. Februar 2009
Kochanfänger lieben Pfannkuchen und Crepes. Die flachen Fladen sind einfach zuzubereiten, lassen sich vielseitig garnieren und schmecken eigentlich immer. Doch damit der flüssige Teig schön glatt wird, sollte man sich bei der Zubereitung an eine bestimmte Reihenfolge halten.
Rührt man Mehl, Eier und Milch einfach gleichzeitig zusammen, bildet das Mehl Klümpchen. Das liegt daran, dass das Fett im Mehl die Flüssigkeit abweist, während Mehlstärke und Mehleiweiß die Flüssigkeit ansaugen.
Zuerst die Milch in eine Schüssel geben und dann das gesiebte Mehl esslöffelweise nach und nach einrieseln lassen. Währenddessen verrührt man das Gemisch fortlaufend und gründlich mit dem Schneebesen. Erst anschließend werden die Eier jeweils einzeln hinzugegeben. Nun lässt man den abgedeckten Teig noch 20 bis 30 Minuten ruhen, bevor man ihn weiterverarbeitet.
Tags:Eier, Pfannkuchen, Milch, Pfannkuchenteig, Ernährung
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Bewegliche Fäden und Punkte vor dem Auge sind meist harmlos
News vom 17. Februar 2009
Wer öfter flirrende Punkte und Fädchen vor dem Auge sieht, leidet in aller Regel nicht unter Halluzinationen. Vor allem vor hellen Hintergründen zeigen sich mitunter kleine Gebilde, die durch das Blickfeld huschen. Augenärzte nennen dieses Phänomen “mouches volantes”, zu Deutsch “fliegende Mücken”.
Manche Menschen sehen die aus Eiweißen bestehenden Gebilde allerdings nahezu permanent. Besonders Kurzsichtige berichteten häufiger, die Trübungen regelmäßig vor Augen zu haben. Dennoch werde das Phänomen in der Regel nicht behandelt, weil es außer einem störenden Effekt keine weiteren negativen Folgen habe. Zur Sicherheit sollte allerdings immer ein Augenarzt aufgesucht werden, um abzuklären, ob es sich tatsächlich um harmlose “Mücken” handelt. Denn krankhafte Veränderungen der Netzhaut kündigten sich manchmal mit denselben Zeichen an.
Tags:Augenarzt, Netzhaut, Auge, Augen, Menschen
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