Jugendliche mit niedrigem Blutdruck sollten Sport treiben

News vom 18. Februar 2009

In der Pubertät haben viele Teenager mit niedrigem Blutdruck zu kämpfen. Stehen die Jugendlichen zu lange oder erheben sich zu schnell vom Stuhl, können Schwindelgefühle und Übelkeit entstehen. Häufig wird ihnen auch schwarz vor Augen und sie werden ohnmächtig.

Nach der Pubertät verschwänden die Beschwerden meist wieder. Bis dahin sollten die betroffenen Jugendlichen vor allem viel Sport treiben, kalt duschen, nicht zu schnell aufstehen und öfter salzige Speisen essen. Das gibt dem Kreislauf mehr Volumen. Koffeinhaltige Getränke wie Kaffee hälfen dagegen nicht weiter, weil sie dem Körper eher Wasser entzögen und damit das Volumen verringerten.

Wenn sich eine Ohnmacht mit Schwindel, Blässe oder Zittern ankündigt, sollten sich die Jugendlichen besser hinlegen und die Beine hochlagern. Falls dies sehr häufig passiere, sei ein Besuch beim Arzt ratsam, um mögliche andere Ursachen wie etwa einen Herzfehler auszuschließen.


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Wohlfühlen ohne Essen

News vom 18. Februar 2009

Durch Verzicht zum inneren Gleichgewicht finden – dieser Gedanke existiert seit Jahrhunderten in vielen Religionen. Fastenbräuche gibt es im Christentum ebenso wie im Islam. Aber auch weltlich orientierte Menschen finden immer öfter Gefallen am Nahrungsverzicht.

Allerdings sollte man sich nicht kopflos in die Zeit ohne festes Essen stürzen. Am besten ist, den Termin lange im voraus zu planen. Wer regelmäßig fastet, kann zum Beispiel gleich für das folgende Jahr einen neuen Zeitpunkt festlegen. Insbesondere Anfänger sollten sich überdies nach Ansicht der Ärzte lieber ein paar Tage Urlaub nehmen: “Dann hat man die Freiheit, sich je nach Befinden in der Natur zu bewegen oder sich auszuruhen.” Berufsbegleitendes Fasten sei allenfalls für Fortgeschrittene ratsam.

Die Ärzte empfehlen dazu, nicht allein zu fasten. Vor allem Anfänger sollten Anschluss an eine Gruppe oder Gemeinde suchen. Schließlich spiele bei den traditionellen Fastenformen die Gemeinschaft mit anderen Menschen eine wichtige Rolle. Außerdem könnten psychische Schwankungen besser aufgefangen werden. Dazu hätten professionelle Gruppen mit einem ausgebildeten Fastenleiter auch immer einen Arzt im Hintergrund, der bei Problemen helfen könne.

Für gesunde Menschen, die nur eine kurze Episode ohne Essen planen, ist eine Fastendauer von etwa sieben Tagen laut der Expertin vollkommen ausreichend. Als Einstimmung sollte man einige Tage vor Fastenbeginn anfangen, seine Lebensgewohnheiten langsam anzupassen und etwa auf Kaffee und Alkohol verzichten, weniger Fleisch essen und genug schlafen. Das erleichtert den Übergang. Denn die drei ersten Fastentage brauche der Körper in der Regel, um sich umzustellen. In dieser Phase könnten unter anderem Müdigkeit und Kopfschmerzen auftreten.

Das Befinden bessere sich aber nach den ersten Tagen. Fastende fühlten sich dann in der Regel sehr wach, seien heiter und verspürten keine Hungergefühle. Wichtig sei, dass genügend getrunken werde. Etwa anderthalb bis zwei Liter Wasser oder Kräutertee pro Tag seien notwendig. Dazu tue auch ein Teller Gemüsebrühe gut und ein Glas frischer Obstsaft, damit der Körper mit einem Minimum an Mineralien und Vitaminen versorgt werde. Dies rege auch die Verbrennung des gespeicherten Körperfetts an, erläutert die Expertin. Reines Wasserfasten werde dagegen oft von Müdigkeit und einem schlechten Allgemeinbefinden begleitet.

Der Abschied von der Fastenzeit sollte ebenso gemächlich angegangen werden. Man sollte nicht zu schnell wieder im normalen Leben landen. Denn wer zu rasch wieder zu viel esse, könne zum Beispiel Verdauungsprobleme bekommen. Am Tag des Fastenbrechens könne man etwa mit Kartoffelsuppe und Apfelkompott starten und die Kalorienzahl dann von Tag zu Tag langsam steigern.

Menschen, die an Krankheiten leiden oder Medikamente nehmen, dürfen nach Angaben der Ärztin nur unter medizinischer Betreuung fasten, zum Beispiel in einer Klinik. Bei Stoffwechselstörungen oder chronisch entzündlichen Erkrankungen wie Rheuma kann Fasten nach ihren Worten durchaus eine positive Wirkung haben. Entscheidend sei aber, dass die Patienten die Kur nutzten, um gesunde Lebensweisen zu erlernen. Kritiker bemängeln derweil, dass dauerhafte medizinische Effekte des Fastens nicht nachweisbar seien.


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Beim Kopfhörertausch können Krankheitskeime übertragen werden

News vom 18. Februar 2009

Ohr- und Kopfhörer sind aus dem Alltag kaum noch wegzudenken. Immer mehr Menschen stellen sich mit MP3-Playern ein persönliches Musikprogramm für unterwegs zusammen. Besonders Jugendliche tauschen die “Ohrstöpsel” auch gern untereinander, um sich die neuesten Songs vorzuspielen. Zu Ohrenschmerzen kann dabei allerdings nicht nur eine zu hohe Lautstärke führen.

Vor allem bei der gemeinsamen Nutzung von Ohrhörern, die in den Gehörgang gesteckt werden, können nach Angaben des HNO-Arztes Entzündungskeime weitergegeben werden. Die Folge kann zum Beispiel eine Gehörgangsentzündung sein. Zwar sei diese Erkrankung in der Regel harmlos, sie könne aber empfindliche Schmerzen verursachen. Vom Tausch ist daher eher abzuraten. Darüber hinaus sollten die Hörer öfter gesäubert werden. Dabei seien aber immer die Hinweise des Herstellers zu beachten.


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