Zahncremes mit “Schmirgel-Effekt” können Verfärbungen beschleunigen
News vom 27. Februar 2009
Spezielle Zahncremes für weißere Zähne können Verfärbungen in manchen Fällen noch beschleunigen. Denn Pasten mit starkem “Schmirgel-Effekt” hinterlassen häufig eine raue Zahnoberfläche, auf der sich eher Rückstände absetzen, wie Sabine Köhler, Vorsitzende des Medizinischen Beratungsdienstes der Zahnärzte (MDZ), erläutert.
Sogenannte Bleaching-Verfahren, bei denen verfärbte Zähne mit Wasserstoffperoxid gebleicht werden, sind laut Köhler zudem nur ratsam, wenn nicht zu viele Füllungen vorhanden sind. Denn häufig seien diese an die Zahnfarbe angepasst, beim Bleaching würden sie aber nicht mitgebleicht. “Danach hat man dann zwar weiße Zähne, aber die dunklen Füllungen sind weiterhin sichtbar”, warnt die Zahnärztin. Vor solchen Behandlungen, die auch für den Hausgebrauch erhältlich sind, sollte deshalb ein Zahnarzt zu Rate gezogen werden.
Tags:Zahnärzte, Allgemein, Zahnoberfläche, Wasser, Zähne
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Keine Angst vor der 112
News vom 27. Februar 2009
In medizinischen Notfällen sind viele Menschen überfordert. Wer zu einem Unfall kommt oder zufällig auf eine verletzte oder kranke Person trifft, zögert manchmal sogar, den Notruf zu wählen. Dabei ist eine möglichst frühe Alarmierung professioneller Helfer in vielen Situationen lebensrettend, wie Leander Strate, Rettungsdienstexperte der “Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH)”, betont.
Bundesweit sind Feuerwehren und Rettungsdienste rund um die Uhr unter der einheitlichen Rufnummer 112 erreichbar. Für die Polizei gilt die Nummer 110. Die Gespräche seien für den Anrufer immer kostenlos, erklärt Strate. Selbst von Mobiltelefonen ohne Guthaben können die Notrufnummern deshalb angewählt werden. Solange der Anrufer den Rettungskräften keinen bösen Scherz spielen will und tatsächlich eine Notsituation vorliegt, entstehen ihm auch keine Kosten für den Einsatz, egal ob Rettungswagen, Notarzt oder gar ein Hubschrauber zum Einsatzort ausrücken: “Prinzipiell geht man immer davon aus, dass der Alarmierende nach bestem Wissen und Gewissen handelt”, sagt Strate.
Am anderen Ende der Leitung meldet sich ein medizinisch geschulter Mitarbeiter der nächstgelegenen Leitstelle, der mit dem Anrufer einen festen Katalog an Fragen durchgeht. Im Vordergrund stehen dabei die Komplexe “Wo ist es passiert”, “Wie viele Menschen sind verletzt” und “Wie ist deren gesundheitlicher Zustand”. “Bevor nicht alle Fragen der Leitstelle beantwortet sind, sollte der Anrufer auf keinen Fall selbst das Gespräch beenden”, betont Strate.
Der Mitarbeiter in der Leitstelle trifft nach Angaben des Rettungsdienstexperten auch die Entscheidung darüber, welche Hilfsmittel zum Ort des Geschehens geschickt werden. “Deshalb ist eine möglichst präzise Schilderung durch den Anrufer besonders wichtig, damit der Mitarbeiter die Lage richtig einschätzen kann”, erläutert Strate.
Wenn keine akut lebensbedrohliche Situation vorliegt, wird laut Strate oft zunächst ein Rettungswagen losgeschickt, der mit nichtärztlichem Rettungsdienstpersonal besetzt ist. Nur wenn die Patienten zum Beispiel unter Atemnot leiden, starke Schmerzen haben oder bewusstlos sind, wird automatisch ein Notarzt mitalarmiert. Auch in dünn besiedelten Gebieten sollte es nach den Vorgaben der Bundesländer nicht länger als eine Viertelstunde dauern, bis Hilfe eintrifft. “In der Regel ist aber in weniger als zehn Minuten ein Wagen am Einsatzort”, sagt Strate.
Tags:Rettungsdienste, Unfall-Hilfe, Gesund, Feuerwehr, Schmerzen
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Pastinaken bis Ende Februar ernten
News vom 23. Februar 2009
Wer im Winter Gemüse der Saison bevorzugt, muss sich nicht mit Kohl und Kartoffeln begnügen. Das alte Wurzelgemüse Pastinake erlebe eine Renaissance und bereichere heute wieder die Speisepläne, berichtet der Bundesverband deutscher Gartenfreunde.
Die Pastinake, botanisch Pastinaca sativa, liebt tiefgründige humusreiche Böden und wird von März bis Juni locker in Reihen ausgesät. Bis zur Ernte vergehen nach Auskunft der Gartenexperten fünf bis acht Monate. Die Wurzeln sind frosthart und je länger sie im Boden bleiben, desto aromatischer werden sie. Allerdings sollten sie im Laufe des Februars geerntet werden, denn mit steigenden Temperaturen entwickeln die Pflanzen Blütenanlagen und die Qualität der Frucht leidet darunter. Vor der Zubereitung wird die Pastinake wie eine Möhre geschält und kann dann gekocht, gedünstet, frittiert oder püriert werden. Eine originelle Variante sind Pastinaken-Chips: einfach die Wurzel in Scheiben schneiden und zu Chips trocknen.
Tags:Wurzelgemüse, Pastinake, Gemüse, kohl, Allgemein
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