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Ernährung, Diät und Fitness

News vom 19. Februar 2009

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Wer sich gesund ernährt und ausreichend bewegt, erhöht seine Lebensqualität und fühlt sich rundum wohler. Die Ernährung des Menschen hat einen entscheidenden Einfluss auf sein körperliches, physiologisches, geistiges und soziales Befinden. Mit der Tatsache, dass die Ernährung eine Komponente im gesellschaftlichen Leben ist und ihre Ausprägung kulturell und mitunter auch religiös bedingt ist, beschäftigt sich gar eine eigene wissenschaftliche Disziplin, die Ernährungssoziologie.

Die weit verbreitete Fehlernährung der modernen Gesellschaften gerade in westlichen Ländern hat zu einem Anstieg von sogenannten Zivilisationskrankheiten beigetragen. Nicht von Essstörungen ist in einem solchen Fall die Rede, sondern von einer grundsätzlichen Aufnahme für den Menschen ungünstiger Lebensmittel. Als Reaktion zur Fehlernährung wurden zahlreiche Lehren und Theorien entwickelt oder wieder aufgegriffen, die eine für den Menschen wertvolle und ausgewogene Lebensweise verbreiten. Die Ernährung nach den fünf Elementen, die Trennkost, Ayurveda oder die Rohkost gehören dazu.

Während viele Menschen eine bewusst gesunde Lebensführung als Grundlage eines stabilen Wohlbefindens führen, halten andere Diät, um ihr aktuelles Gewicht zu verändern. Wobei der Begriff Diät in seiner ursprünglichen Bedeutung nichts anderes meinte als die Lebensweise eines Menschen. Deshalb gilt auch bei Diäten, die zur Gewichtszunahme oder zur Gewichtsreduktion durchgeführt werden: Eine langfristige Veränderung wird nur erreichen, wer dauerhaft seine Ernährung umstellt.

Die Lebensmittel, die ein Mensch zu sich nimmt, dienen dazu, seinen Energiebedarf zu decken. Dieser errechnet sich individuell aus der Zusammensetzung des Grundumsatzes und Leistungsumsatzes eines Menschen. Der Grundumsatz hängt von Größe, Alter, Gewicht und Geschlecht ab. Der Leistungsumsatz bezieht sich im wesentlichen auf die ausgeübten körperlichen Tätigkeiten. Wie hoch nun die Energiezufuhr über die Ernährung sein muss, hängt als von individuellen Faktoren ab. In welcher Form und in welchem Verhältnis diese Energie aufgenommen werden sollte, erklärt die von Ernährungswissenschaftler erarbeitete Ernährungspyramide. Ihr zufolge sollten als Grundlage Lebensmittel mit hohem Stärkegehalt, wie Nudeln, Reis oder Brot konsumiert werden. Ihnen folgen Obst und Gemüse. In geringeren Mengen sollten Produkte mit hohem Eiweißanteil, wie Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Bohnen und Eier erzehrt werden. Fette, Öle und Zucker sollten nur in sehr geringem Maß zu Deckung des Energiebedarfs genutzt werden.

Neben einer guten Ernährung zählt sportliche Betätigung als wesentlicher Faktor einer gesunden Lebensweise. Fitness – in Maßen – steigert die Lebensqualität und das Wohlbefinden und ist eine große Hilfe bei Diäten oder zur Vorbeugung gegen Krankheiten. Das Risiko, einen Herzinfarkt zu bekommen oder an Fettleibigkeit zu leiden, verringert sich mit der richtigen Dosis Fitness. Zudem wird dem Sport zugeschrieben, dass er nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Leistungsfähigkeit sowie Lern- und Konzentrationsfähigkeit steigert.

Zusammenfassend gilt also, Menschen, die sich bewusst mit ihrer Ernährung auseinandersetzen und diese durch ein ausgeglichenes Fitnessprogramm unterstützen, halten ihren Körper und ihren Geist auf Trab, sind und fühlen sich gesünder und statistisch betrachtet, erwartet sie ein längeres Leben.


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